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Information zum Hydrosun®-Strahler

Von der Natur gelernt

Die infrarote Strahlung wurde 1801 als Bestandteil des Sonnenspektrums von dem englischen Astronomen Sir William Herschel entdeckt. Sie ist eine der natürlichsten Wärmequellen, da die Evolution der Organismen im Sonnenbestrahlungsfeld stattfand. Sie wird auch als Wärmestrahlung bezeichnet, da sie die Eigenschwingung von Molekülen anregt und von Rezeptoren in der Haut als Wärme wahrgenommen wird.

Die Infrarotstrahlung ist unsichtbar und wird historisch in -A, -B und -C aufgeteilt.


Der hohe Infrarotanteil des Sonnenspektrums ist allerdings nur deshalb für den Menschen erträglich, weil die Strahlung durch die Erdatmosphäre gefiltert wird (s. Abbildungen). Die langwellige Infrarot-C-Strahlung erfährt schon in der Luft eine starke Dämpfung und wird auch von Wasser absorbiert. Infrarot-B-Strahlung wird zum größten Teil durch Wasser absorbiert. In der Natur werden daher durch Luft und atmosphärische Feuchtigkeit Infrarot-B- und -C-Strahlung herausgefiltert oder zumindest sehr stark gedämpft.


In den obersten Hautschichten kommt Wasser in hohen Konzentrationen vor. Für eine Nutzung als Wärmequelle folgt daraus, daß Infrarot-C nur über Kontakt oder auch indirekt z.B. durch Erwärmen der Luft wirkt. Infrarot-B als Wärmequelle erwärmt im wesentlichen nur die obersten Hautschichten. Somit besitzen Infrarot-B und -C eine rein oberflächliche Wirkung. Von Tiefenwirkung kann bei solcher Strahlung nicht gesprochen werden. Das in der Haut vorhandene Wasser bildet für sie eine undurchdringliche Barriere. Infrarot-B und -C können demnach die Haut nicht durchdringen und führen durch Absorption zu massiver Hitzebelastung der Hautoberfläche.

Geringe Anteile von Infrarot-B und ein großer Anteil von Infrarot-A durchdringen dagegen die Hautbarriere. Aber auch in dem grundsätzlich gut verträglichen Infrarot-A-Spektrum sind hautbelastende Absorptionsbanden bei 944 nm; 1180 nm; u. 1380 nm zu finden.

Will man für die Behandlung tiefenwirksame, hautfreundliche Infrarotstrahlung zur Verfügung stellen, hat man daher grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

1. - Man findet Infarotquellen, die primär in ihrem Strahlungsspektrum keine hautbelastenden Anteile haben. Dies ist bei den meisten Infrarotlasern der Fall, da sie nur eine einzige Wellenlänge besitzen. Ihr Nachteil ist die geringe Fläche oder der hohe Preis.

2. - Man filtert aus der Strahlung einer Infrarotquelle (z.B. Halogenlampe) die hautbelastenden, nur oberflächlich wirkenden Spektralanteile heraus. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Möglichkeit einer intensiven, großflächigen Bestrahlung.

Diese zweite Möglichkeit wurde der Entwicklung des hydrosun®-Strahlers zugrundegelegt. Die Strahlung einer Halogenlampe wird durch eine spezielle Hydroküvette gefiltert, welche die hautbelastenden Strahlenanteile herausnimmt. Dieses besondere Behandlungsgerät bildet das beschriebene Zusammenspiel von Sonnenwärme und Filterwirkung der Erdatmosphäre nach. Das Resultat ist eine therapeutische Strahlung im Infrarotbereich, die sich durch ihre Verträglichkeit und besondere Tiefenwirkung auszeichnet. Man kann das als medizinisches Infrarot bezeichnen, da es ausschließlich die therapeutisch tiefenwirksamen Strahlungsanteile enthält während diejenigen Anteile herausgefiltert werden, die zu einem Brennen auf der Haut oder zu wirklichen Verbrennungen führen können. Mit dem hydrosun®-Strahler ist erstmalig ein einfach zu bedienendes, mobiles Kleingerät für medizinisches Infrarot entwickelt worden, das außer einer Steckdose keiner weiteren Anschlüsse bedarf.


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